Bild: Mechthild Carlé
Österlichen Bußzeit, die gemeinhin „Fastenzeit“ genannt wird.
In dieser Zeit bereiten wir uns auf Ostern vor. An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu Christi, den Sieg des Lebens über den Tod - das zentrale Fest unseres Glaubens.
Vielleicht entdecken deshalb immer mehr Menschen den unschätzbaren Wert des Fastens. Sie suchen die Qualität, statt sich in Quantität zu verlieren. Sie werden wählerischer, was die Dinge anbetrifft, mit denen sie sich umgeben, und bewusster im Blick auf das, was sie essen, trinken, lesen, ansehen oder denken. Sie erleben, dass Verzicht guttut, gesund macht und letztlich auf unerwartete Weise mit Gott, der Quelle allen Lebens, in Verbindung bringt.“
Ulrich Peters (Hrsg.) Von Aschermittwoch bis Ostern, Verlag Herder
Vor 50 Jahren, am 28. März 1976, war die Einweihung des Gemeindezentrums Heilig Geist. Dieses Jubiläum soll Anlass sein, die Menschen in den Blick zu nehmen, die das Haus zur Begegnung und zum Gottesdienst beleben und nutzen.
EIN HAUS MIT CHARAKTER
Wenn eine Kirche heute 50 Jahre alt wird, sieht man ihr das oft an. Der Baustil unserer Heilig-Geist-Kirche nennt sich Brutalismus – das klingt hart, fast abweisend. Und tatsächlich: 50 Jahre im Wind und Wetter haben Spuren hinterlassen. Der Sichtbeton bröckelt an manchen Stellen, Wasser sucht sich seine Wege, und die Instandhaltung ist teuer. In Zeiten, in denen die Kirche sparen muss und sich die Gesellschaft wandelt, stellt sich die berechtigte Frage: Lohnt sich der Erhalt eines solchen massiven Gebäudes überhaupt noch? Brauchen wir diesen Raum in Zukunft noch?
DIE ANTWORT GEBEN DIE MENSCHEN
Kirche verändert sich. Die Katholische Kirche Stuttgart hat sich mit dem Prozess Next Steps auf den Weg gemacht, Kirche so zu gestalten, dass sie für die Menschen attraktiv ist, aber eben mit deutlich weniger Ressourcen auskommt. Next Steps aktuell
Standpunkt: Frauenfrage – Wer zu spät kommt, den bestrafen die Zeichen der Zeit