© D. Schug

Impuls

"Er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten" (Bergpredigt)– ist das gerecht?

... Nach unserer Vorstellung von Gerechtigkeit bestimmt nicht und manchmal auch nur schwer zu ertragen. Es bleibt dabei! Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen dem, was ich tue, und dem, was mir widerfährt. Auch tiefgläubige Christen können am Leben scheitern, verlieren ihr Vermögen, lassen sich scheiden, werden krank und sterben. Das heißt: Mein Leben wird nicht immer glatt laufen, auch wenn ich vorbildlich handele, fromm bin und regelmäßig den Gottesdienst besuche. Das gilt auch umgekehrt: Selbst wenn ich sündige, wird Gott mich nicht umgehend dafür zur Rechenschaft ziehen.Ein Glaube, der menschliche Vorstellungen zum Maßstab nimmt, und eine Beziehung zu Gott, die auf einem Handel beruht, werden spätestens dann ins Wanken geraten, wenn mein Leben auf einmal durcheinander gerät. Dann werde ich mich enttäuscht von Gott abwenden, weil er sich nicht an meine Spielregeln gehalten hat. Dabei ist Gott ganz anders, als wir denken. Er hat keinen Vorteil davon, wenn ich nach seinem Willen handele. Und wenn er sich mir zuwendet, tut er das nicht, weil er mir etwas schuldig ist. Immer größer als unser gutes und böses Handeln sind seine Liebe und Barmherzigkeit. Darauf können wir vertrauen.

Christine Hober
Quelle: Krankenbrief 06/24, www.krankenbrief.de, In: Pfarrbriefservice.de

 

Der Erfolg kommt über Nacht, wenn man sich einer Sache circa drei Jahre lang ernsthaft gewidmet hat. John Strelecky

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