Erstkommunion und Eucharistie

 

Erstkommunion 2027 in Stuttgart-Ost


Ihr Kind ist acht oder neun Jahre alt und besucht die dritte Klasse? 
Dann kann Ihr Sohn oder Ihre Tochter zur Erstkommunion in unseren vier Kirchengemeinden in Stuttgart-Ost angemeldet werden.

Bitte hier anmelden:
https://drs-map.viadesk.com/do/surveyfrontwrite?id=7910892-737572766579

 

Noch nicht getauft?
Ihr Kind ist nicht oder noch nicht getauft. 
Das kann verschiedene Gründe haben: Sie haben sich vielleicht bewusst gegen die Taufe entschieden. Vielleicht haben Sie sich noch keine Gedanken darüber gemacht oder wünschen, dass Ihr Kind die Taufe bewusst miterlebt. Manche Familien haben aber auch den richtigen Zeitpunkt verpasst, was durch Corona gerade die Kinder in diesem Alter betreffen konnte. 
Mit ca. acht Jahren beschäftigen sich Kinder mit religiösen Fragen und sind sehr aufnahme- und wissbegierig.

Daher möchten wir Sie einladen, darüber nachzudenken, ob sich Ihr Kind jetzt auf Taufe und Erstkommunion vorbereiten möchte. Nehmen Sie gerne mit uns Seelsorgerinnen und Seelsorgern Kontakt auf. Geben Sie uns gerne auch Rückmeldung, wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt angeschrieben werden möchten.

Jedes Kind hat individuelle Bedürfnisse. So finden wir in unseren vier Kirchengemeinden in Stuttgart-Ost stets eine gute Lösung, wie, wo und zu welchem Zeitpunkt wir Taufe oder Erstkommunion gestalten. In Gemeinschaft mit Gleichaltrigen fällt das manchen Kindern leichter, andere brauchen einen anderen Rahmen. Ich stehe Ihnen für alle weiteren Fragen und Absprachen zur Verfügung. Am besten, Sie schreiben Mechthild Carlé eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten.


Ein erster Überblick zur Erstkommunion 2027
Die Feier der Erstkommunion feiern wir am Wochenende 1./2. Mai 2027. 
Die genauen Zeiten und Orte finden Sie unten auf unserem Terminplan zum herunterladen. Bis dahin und darüber hinaus möchten wir mit den Kindern und ihren Familien ein „Schuljahr mit der Kirche“ erleben. Im Mittelpunkt steht hier die regelmäßige Teilnahme an den Gottesdiensten. Bei den Kinderbibeltagen (Einladung liegt bei), den Krippenspielen oder beim Sternsingen lernen die Kinder Gemeinde als Ort der Gemeinschaft kennen. Ende Januar beginnt an einigen Samstagen oder Sonntagen in je einer unserer Kirchen die intensive Vorbereitungsphase. Bitte halten Sie sich hierfür schon mal den 31. Januar, 28. Februar, 13. März, und 18. April frei. Alle aktuellenTermine finden Sie stets auf unserer Homepage im Veranstaltungskalender.

Großer gemeinsamer Auftakt zur Erstkommunionvorbereitung
Am Sonntag, den 22. November sind alle Kommunionkinder mit ihrer ganzen Familie nach Sankt Nikolaus, Werastraße 120, eingeladen. 
Ab 15 Uhr: lockeres Ankommen in der Kirche an. Kaffee, Saft und Hefezopf stehen bereit. 
Um 16 Uhr: gemeinsame Einführung: Kennenlernen, Weg zur Erstkommunion
Ca. 16.30 Uhr: Elterninfos mit allen wichtigen Details und Fragen; Kommunionkinderinder basteln ihre Schatzkiste; für die Geschwisterkinder gibt es ein eigenes Programm. 
Gegen 17.30 Uhr: kleiner Imbiss 
Um 18.30 Uhr: gemeinsamer, internationaler Familiengottesdienst in der Kirche 
Gegen 19.30 Uhr: Ende

Anmeldung
Sie haben zwei Möglichkeiten, Ihr Kind zur Erstkommunionvorbereitung anzumelden:

Über das Online-Formular 
https://drs-map.viadesk.com/do/surveyfrontwrite?id=7910892-737572766579

Oder klassisch mit einem Papierformular. Dieses können Sie bei bei mechthild.carle@drs.de anfordern.
Die Anmeldung erbitten wir bis 2. November 2026.
Sollten Sie den Anmeldetermin verpasst haben, melden Sie sich bitte dennoch.

Für alle Fragen und Anregungen in Sachen Erstkommunion oder Taufe steht Ihnen unsere Pastoralreferentin Mechthild Carlé zur Verfügung. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mail: mechthild.carle@drs.de
Telefon: 0711/98 69 28-41
 
Terminübersicht zum Herunterladen

Terminübersicht

 

Mail: mechthild.carle@drs.de
Telefon: 0711/98 69 28-41
 

Lebensgemeinschaft mit Gott

Wovon lebe ich eigentlich? Schon Kinder wissen, dass Menschen nicht nur für ihren Körper Nahrung brauchen. Der Mensch benötigt auch andere „Lebensmittel“, Nahrung für die Seele, um gut leben zu können. Wir leben von Beziehungen, von Liebe, von Hoffnung, von einer Gemeinschaft, in der wir uns aufgehoben fühlen. Christ sein heißt ja, daran zu glauben, dass Gott uns Leben schenkt, uns stärkt, uns liebt und uns nahe sein will. Er nährt uns mit seiner Liebe und er gibt uns das, was uns erfüllt und stärkt.

Brot und Wein als Zeichen

Jesus hat seine Liebe und Hingabe für die Menschen vor seinem Tod in den Zeichen von Brot und Wein zusammengefasst, indem er vom Brot sagte: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“. Und über den Wein sagte er:  „Das ist mein Blut, das für euch und für die vielen vergossen wird“. Es gibt für uns deshalb kein stärkeres Zeichen für die Gemeinschaft mit Gott und seiner Liebe zu uns als die Eucharistie.

Sinnlich erfahrbar

Wer das Brot, üblicherweise in Form einer einzelnen Hostie, oder gelegentlich auch den Wein empfängt, nimmt nach unserer Überzeugung Jesus Christus selbst in sich auf. Sinnlich erfahrbar im Essen oder Trinken von Brot oder Wein, geistlich in der intensiven Glaubenserfahrung der Kommunion, also der Gemeinschaft mit Gott und mit den Mitfeiernden.

Jesus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

(Johannes 6, 35)

Häufige Fragen

Schon bald nach dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi begannen die Christen, entsprechend dem Wunsch Jesu beim Letzten Abendmahl „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ sich zu versammeln und sich die Präsenz Jesu als des Gekreuzigten und Auferstandenen zu vergegenwärtigen. Sie lasen sich dabei aus der Heiligen Schrift und später aus den Evangelien oder Schriften des Neuen Testamentes vor, erzählten von Jesus und brachen mit seinen Worten das Brot und teilten den Wein. 

Es ist für uns etwas sehr Besonderes, zu wissen, dass diese Feier des Abendmahls, der Eucharistie (der „Danksagung“, wie sie die frühen Christen auf Griechisch nannten) oder der Heiligen Messe (so die gebräuchliche deutsche Bezeichnung) seit den Tagen der Apostel über fast zwei Jahrtausende hindurch Mitte und Höhepunkt der kirchlichen Gemeinschaft und des persönlichen Glaubenslebens war.

Das Ritual der Feier hat sich in all den Jahrhunderten weiterentwickelt, auch in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Aus der griechischen Eucharistie entwickelte sich, als in der römisch geprägten Kirche des Westens Latein zur gebräuchlichen Sprache wurde, die lateinische Messe. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde die sehr komplexe und für die Gemeinde oft schwer nachzuvollziehende Liturgie Ende der 1960er Jahre reformiert und wird seitdem fast überall in der jeweiligen Landessprache gefeiert. Durch alle Jahrhunderte hindurch und in allen geschichtlichen Formen steht dabei die Überzeugung im Mittelpunkt, dass mit den Worten Jesu selbst über das Brot „Das ist mein Leib“ und über den Wein „Das ist mein Blut“ er selbst gegenwärtig ist.

Durch alle Zeiten und in allen kirchlichen Traditionen besteht die Eucharistiefeier aus zwei Teilen, dem Wortgottesdienst und der Mahlfeier. In der heutigen Form werden im ersten Teil nach einer Leseordnung Abschnitte aus dem Alten und Neuen Testament vorgetragen, insbesondere auch aus einem der vier Evangelien. Nach der Bereitung der Gaben von Brot und Wein folgt das „Eucharistische Hochgebet“, in dem Gottes Geist auf die Gaben herabgerufen wird und die Worte Jesu beim Abendmahl wiederholt werden, das Herrengebet des „Vater unser“ und die Kommunionspendung.

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