Kitas

Anna Thumm übernimmt die Leitung im Kinderhaus St. Nikolaus

Liebe Gemeindemitglieder, 
liebe Eltern, 
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte mich heute bei Ihnen offiziell vorstellen. Mein Name ist Anna Thumm und ich bin bereits seit 11 Jahren ein Teil des Kinderhauses St. Nikolaus. Nun habe ich seit Juli 2021 die Leitung des Kinderauses St. Nikolaus übernommen.
Meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin habe ich 2010 mit dem Anerkennungsjahr in einer Kindertagesstätte in der Nähe von Ulm abgeschlossen. 
Seit meinem Umzug nach Stuttgart vor 11 Jahren arbeite ich im Kinderhaus St. Nikolaus. Mein Schwerpunkt lag in dieser Zeit zum großen Teil in der Arbeit mit Kindern unter drei Jahren. 
Nach einer Zusatzqualifikation für Kinder unter drei habe ich nach einer weiteren Herausforderung gesucht. Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, die Leitungsposition hier im Kinderhaus zu übernehmen. 
Das Kinderhaus ist mir in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen. Deshalb freue ich mich darauf, das Kinderhaus mit meinem Team weiterzuentwickeln und dafür zu sorgen, dass das Haus auch weiterhin ein Ort ist, an dem sich Familien willkommen fühlen. 
Ihre Anna Thumm

Von allen Seiten beleuchtet: Licht und Schatten

Von allen Seiten beleuchtet: Licht und Schatten 
Zusammen mit den Kindern stellten wir in letzter Zeit viele Veränderungen in der Natur fest.

Besonders interessierte die Kinder dieses Jahr das Thema „Kürzere Tage, längere Nächte“. Der Beginn des Kindergartentages war für uns alle nun dunkler als noch in den Sommermonaten. Wir überlegten uns deshalb, was uns den Tagesbeginn erhellen könnte. 

Technik
Wir drosselten bewusst das elektrische Licht und machten einen Tagesstart ausschließlich mit Taschenlampen. So eine Taschenlampe bauten wir auseinander und untersuchten die einzelnen Komponenten. Der Batterie und der Glühbirne schenkten wir hierbei ein ganz besonderes Augenmerk. In Büchern, Lexika aber auch in Kurzfilmen, die wir zu den Erfindern im Internet fanden, wurde uns deren Herkunft und ihre Bedeutung für die Menschen der damaligen Zeit erklärt. Alle Taschenlampen, die wir im Kinderhaus finden konnten, wurden dann von den Kindern mit Batterien bestückt, und gemeinsam machten wir uns danach auf den Weg, um die komplett abgedunkelte Garage und den sonst finsteren Papierraum mit diesen kleinen Lichtquellen auszuleuchten und ihn so anders wahrzunehmen. Das Spiel „Ich sehe was, das Du nicht siehst“ spielten wir mehrfach unter verschiedenen Lichtbedingungen und erkannten, wie sich die Wahrnehmung änderte. Auch bauten wir einen Lichttisch mit den Taschenlampen und nutzen ihn weiterhin als festes Material des naturwissenschaftlichen Bildungsbereichs.

Kerze und Feuer
Neben dem elektrischen Licht machten wir außerdem auch eine Kerze zu Beginn des Morgenkreises an und besprachen, welche Regeln es im Umgang mit offenem Feuer gibt. Dazu untersuchten wir einen Rauchmelder und hörten uns sein Alarmsignal mehrmals an. Wir übten den Umgang mit Streichhölzern und stellten feste Regeln auf. Außerdem übten wir einen Notruf bei der Feuerwehr und jedes Kind weiß jetzt, welche Nummer es wählen muss und welche Inhalte im Notfall der Notrufleitstelle weitergegeben werden müssen.

Gefühl
Hell, Dunkel, Licht und Schatten, neben all den faktischen Hinweisen änderte sich auch das Gefühl.
Zusammen mit den Kindern überlegten wir uns, welche „warmen“ Gefühle sie kennen und was sie emotional als eher „kalte“ Emotion wahrnehmen. Wir sammelten verschiedene Gefühle anhand von Bildkarten. Auf diesen Karten sind Menschen abfotografiert, die lachen, sich ängstigen, ekeln, lieben, weinen etc.. Die Kinder verbanden diese Karten nach mehrmaliger Erklärung mit ihrer eigenen Stimmung. So konnten sie sich selber mit „warmen oder hellen“ und „kalten oder dunklen“ Gefühlen identifizieren und davon berichten. Die Gespräche, die so entstanden, bereicherten unseren Morgenkreis nachhaltig und wir werden dieses neue Ritual, die Gefühlseinordnung, noch einige Zeit beibehalten.

Das Thema Licht und Schatten versuchten wir gemeinsam mit den Kindern in all unseren Bildungsbereichen erlebbar zu machen. So lagen im Lesebereich Bücher aus, in denen es um gute und schlechte Gefühle geht. Besonders die Themen „Trauer“ und „Wut“ interessierten die Kinder sehr. Außerdem hörten wir in der Ruhezeit verschiedene Hörspiele zum Thema Gefühle an. 

Religion
Im religionspädagogischen Bildungsbereich bearbeiteten wir das Gleichnis des barmherzigen Samariters und ab Mitte Oktober beschäftigten wir uns mit dem Leben des Heiligen Martin von Tours. Wir sangen das bekannte Martinslied und spielten die einzelnen Strophen in Kostümen nach.

Musik
In musikalischen Angeboten ordneten wir Töne der Dur- und Moll-Tonleiter zu und ordneten Noten des Glockenspiels in helle und dunkle ein. Gesungen wurde neben den Laternenliedern auch das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“, und wir überlegten uns, wem wir Licht sein wollen und was auch wir wie Martin teilen könnten, um das Leben für andere Menschen ein Stückchen heller zu machen.

Sicherlich wird uns das von den Kindern vorgegebene Thema auch in der Advents- und Weihnachtszeit begleiten, denn ihre Ideen zu diesem spontan gewählten Thema sind sehr vielseitig, und es macht Spaß, sich gemeinsam auf Forschertour zu begeben.
Kinderhaus St. Nikolaus

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