Kitas

KONTAKTE UNSERER KITAS

KINDER- UND FAMILIENZENTRUM ARCHE NOAH
Kommissarische Leitung: Silvana Kühnle · Parkstraße 18
Telefon 28 24 00 · archenoah.stuttgart@kiga.drs.de
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KINDERGARTEN BRUDER KLAUS
Leitung: Tina Kiesel · Albert-Schäffle-Straße 10
Telefon 48 58 74 · bruderklaus.stuttgart-ost@kiga.drs.de
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KINDERHAUS HERZ JESU
Leitung: Katharina Gilles · Schurwaldstraße 5
Telefon 22931590 · herzjesu.stuttgart@kiga.drs.de
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KINDERHAUS ST. NIKOLAUS
Leitung: Anna Thumm · Landhausstr. 67 D
Telefon 28 23 31 · stnikolaus.stuttgart@kiga.drs.de
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PAULUSSTIFT
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Leitung: Heidi Nagler · Ottostr. 1 · www.skf-stuttgart.de
Telefon 268 89-0 · paulusstift.info@skf-drs.de
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ST. JOSEF GGMBH ·
Geschäftsführer: Michael Leibinger
Haußmannstr. 160 · www.st-josefggmbh.de
Telefon 16 66 50 · info@st-josefggmbh.de
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KINDERGARTENBEAUFTRAGTE PASTORAL
Mareike Gall
Telefon 0176/84900100
mareike.gall@drs.de

 

Kinderhaus St. Nikolaus

„Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg“

Mit diesem Zitat von Richard von Weizäcker leitet das Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie seine Informationsbroschüre „Kinderstube der Demokratie - Partizipation in Kindertagesstätten“ ein. Auch im Gesetzestext der Jugendhilfe weist der Paragraf 8 darauf hin, dass Kinder und Jugendliche entsprechend ihres Entwicklungsstandes an allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden sollen. So gelingt schon erste politische Bildung im Kindergartenalter.

Auch in unserem Kinderhaus findet Beteiligung und Partizipation in vielen alltäglichen Situationen statt. Wir begleiten die Kinder in ihren Entscheidungsprozessen, lernen mit ihnen, die eigene Meinung zu verbalisieren, und unterstützen sie, mit verschiedenen Methoden in der Gruppe eine gemeinsame Entscheidung zu treffen. Die Kinder entwickeln Handlungsstrategien und lernen, wie sie ihre eigenen Ideen äußern und andere Gruppenmitglieder argumentativ von ihrer Meinung überzeugen. Natürlich gehört dazu dann auch das Aushandeln von Kompromissen und einen Mehrheitsentscheid zu akzeptieren.

Im letzten Kindergartenjahr entstand so ein Projekt, mit dem sich das ganze Kinderhaus über mehrere Monate beschäftigte. Im täglichen Stuhlkreis wurden viele intensive Gespräche geführt und notiert, was die Kinder aktuell beschäftigt, was sie sich wünschen und welche Ideen sie für das Miteinander im Kinderhaus haben. Damit sich alle Kinder aktiv und ohne mögliche sprachliche Barriere beteiligen konnten, visualisierten wir die Themenwünsche der einzelnen Kinder. Ausnahmslos jedes Kind wurde in den Entscheidungsprozess einbezogen.

Das Thema: „ PIRATEN“ wurde nach diesem längeren Prozess innerhalb einer demokratischen Wahl gefunden. In den nächsten Wochen drehte sich alles um Seemänner und -frauen, Meere, Schiffe und Goldschätze. Jeder Bildungsbereich bot den Kindern nun Möglichkeiten, sich mit dem gewählten Thema ganzheitlich auseinander zu setzen. Das große Piratenfest wurde ausschließlich von den Kindern geplant. Gemeinsam legten sie fest was es zu Essen gab, wer das Essen besorgt und welche Höhepunkte das Fest einzigartig werden lassen. Das Kinderhaus entwickelte sich stetig zu einem großen Schiff, und wir verbrachten mehrere Wochen gemeinsam auf hoher See.
Auch heute ist der Themenkomplex noch immer Teil des Spiels der Kinder. Dass die diesjährige Schultüte das Thema Piraten aufgreift, war für die Vorschulkinder selbstverständlich.

Auch für uns Erzieherinnen war dieser Prozess sehr eindrucksvoll. Wir lernten von und mit den Kindern. Die gemeinsame Planung war ein großer Gewinn für das ganze Kinderhaus.
Ute Reusser, Erzieherin im Kinderhaus St. Nikolaus

Das KiFaZ Paulusstift: Ein Haus mit Angeboten für Kinder und ihre Familien

Heute wollen wir Ihnen unser Familienzentrum als Teil unseres Kinder- und Familienzentrums Paulusstift vorstellen:

Wir sind ein Treffpunkt für Eltern und ihre Kinder, sowohl aus unserer Kita als auch aus dem Stadtteil Stuttgart-Ost.
Mit unserem Programm wollen wir den Familien Anregungen und Ideen aller Art für zu Hause und unterwegs bieten. So gibt es zum Beispiel
•    das Café Kreativ,
•    den Geschichtennachmittag: „Komm! Ich erzähle dir eine Geschichte“,
•    den Nachmittag rund um Fingerspiele und
•    den Spielemittag
 
Zusätzlich stellt unser Offenes Café seit vielen Jahren einen Ort des gegenseitigen Austausches und Kontakteknüpfens dar. An zwei Nachmittagen die Woche, jeweils Dienstag und Donnerstag, von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr, heißen Sie dort unsere KiFaZ-Mitarbeiterinnen Chrisoula Kampoura, Nora Hoefer, Frieda Engwert und unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Heiderose Früh herzlich willkommen.
 
Abgerundet wird unser Angebot durch unterschiedliche Beratungsmöglichkeiten, wie
•    die offene Einzelberatung, begleitet wird diese durch eine Mitarbeiterin der Schwangerschaftsberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. –     Inhalte können alle Fragen zu Schwangerschaft, Geburt, Eltern werden und Eltern sein, Unterstützung bei unterschiedlichsten Anträgen, wie z.B. Kindergeld oder Elterngeld sein.
•    einem regelmäßigen Besuch der Familienkrankenschwester des Gesundheitsamtes Stuttgart in unserem Offenen KiFaZ-Café. Sie ist für alle Fragen rund um die Kindergesundheit da.
•    sowie dem Beratungsangebot durch eine Mitarbeiterin des Beratungszentrums Stuttgart-Ost, auch sie ist für Fragen rund um Familie und unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort da.

Nähere Informationen zu unserem aktuellen Programm können Sie gerne unserer Homepage entnehmen:
www.skf-stuttgart.de

Sind Sie neugierig geworden, dann freuen wir uns auf Ihren Besuch! KiFaZ Paulusstift Ottostr. 1, 70190 Stuttgart, Tel: 0711/26889-0

Nun noch ein Aufruf in eigener Sache:
Wenn Sie Lust & Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit in unserem KiFaZ-Café haben, dann melden Sie sich gerne bei uns.
Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Mutter- Kind- Einrichtung
Kinder- und Familienzentrum mit Kindertagesstätte
Ottostr. 1 · 70190 Stuttgart · www.skf-stuttgart.de

Das Kinderhaus sagt Helau & Alaaf

Helau und Alaaf … … so hört man es auch dieses Jahr wieder durch das Kinderhaus Herz Jesu rufen; die Kinder und Erzieher:innen feiern mit allem Drum und Dran Fastnacht. Wer möchte, darf schon ab dem „schmotzigen Donnerstag“ verkleidet kommen – so tummeln sich vermutlich gleich mehrere Tage lang Superhelden, Märchenfiguren, Ritter, Drachen, Cowboys, Polizisten und noch viele, viele mehr hier bei uns im Kinderhaus.

Am Rosenmontag steigt dann die große Party: Große & kleine Faschingsjecken strömen in die Einrichtung und präsentieren bei einer großen Modenschau ihre vielfältigen Kostüme.

Anschließend haben alle große Freude und viel Spaß bei Musik, Tänzen und allerlei lustigen Spielen.

Natürlich darf auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Vorbereitet von den Erzieher:innen und mit tatkräftiger Unterstützung unseres Elternbeirats entsteht ein herrliches Buffet, das keine Wünsche offen lässt.

Für die Kinder werden es lustige und wilde Tage mit viel Spaß, die für manche sicher leider viel zu schnell vorbeigehen. So möchten wir uns mit diesem bunten Treiben allmählich vom Winter verabschieden und uns mit dem Beginn der Fastenzeit auf den Weg hin zum Osterfest machen.

So heißen wir jedes Jahr den Frühling willkommen. Gleichzeitig möchten wir diese besondere Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung bewusst als eine Zeit der Veränderung mit dem Erwachen der Natur und dem Entstehen neuen Lebens in dieser schönen Jahreszeit beobachten. Diese Zeit möchten wir auf vielfältige Weise mit unterschiedlichsten Pädagogischen Angeboten und Erlebnissen erfahren und erleben.

Veronica Fakler, Kinderhaus Herz Jesu

Foto: Privat

„Wenn der frische Herbstwind weht“

Besonders die Fülle der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten beeindruckte die Kinder dieses Jahr sehr. Also sammelten wir gemeinsam verschiedene Herbstfrüchte und überlegten uns: Wo wachsen sie? Wie können sie überhaupt wachsen? Welche Früchte sind in Baden-Württemberg beheimatet? Wie finden Früchte aus dem Ausland ihren Weg zu uns in den Supermarkt um die Ecke? Was können wir daraus kochen und backen?

Im Stuhlkreis fanden außerdem regelmäßige Geschmacksproben statt und wir verbalisierten die verschiedenen Geschmäcker. Nach dieser intensiven Vorarbeit entschieden sich die Kinder, das Thema „Apfel“ genauer beleuchten zu wollen. Unser Apfelprojekt wurde deshalb in den letzten drei Monaten ausführlich bearbeitet.

Zu Beginn gingen wir gemeinsam einkaufen und verglichen die einzelnen Sorten. Bildlich und sprachlich kategorisierten wir sie anhand ihrer Größe, Farbe und ihres Geschmacks. Verschiedenste Geschmäcker lernten wir so zu benennen und zu unterscheiden. Auch Lieder die das Thema Apfel beinhalteten, sangen wir und lernten Fingerspiele, die ihre Ernte behandelten. Unser Wissen erweiterte sich täglich und es war eine spannende Reise durch die Apfelwelt. Geschichten aus Bilderbüchern wie das „Apfelmäuschen“ und „Der allergrößte Apfel“ haben wir außerdem gelesen, gehört und nachgespielt.
Durch den Erntedankgottesdienst rückte, für uns, ein nachhaltiger dankender Blick auf Gottes Schöpfung in den Vordergrund. Wir überlegten uns zum Beispiel, wie wir die Reste, die durch das Apfelkuchenbacken entstanden sind, sinnvoll neu nutzen können. So wurde die Apfelschale zum Beispiel zu einem leckeren Apfeltee. Auch Früchte mit Druckstellen wurden auf ihre Qualität untersucht und wir erkannten, dass sie trotz der äußeren weniger attraktiven Form köstlich schmeckten.

Jetzt, da es kälter wird und die Adventszeit immer näher rückt, freuen wir uns auf Bratäpfel, Apfelpunsch und haltbare Apfelchips. Unsere Reise mit dem Apfel als Proviant geht weiter, und wir sind gespannt, welche Ideen wir gemeinsam zu diesem Thema finden.

Ute Reusser, Kinderhaus St. Nikolaus

Digitalisierung von Schlüsselprozessen
in den Kitas der St. Josef gGmbH

Seit August 2021 nehmen wir mit den Kitas von St. Josef an einem Projekt teil, das sich zukunftsorientiert und innovativ dem Thema „Digitalisierung von Schlüsselprozessen“ widmet. Gefördert wird dieses aus Geldern des „Gute-KiTa-Gesetzes“ durch das Land Baden-Württemberg und läuft bis zum Ende 2022.

Das Projekt „Digitalisierung von Schlüsselprozessen“ bezieht sich auf unterschiedliche Ebenen rund um die Transformation von Prozessen in Kindertageseinrichtungen. Bestandteile sind: Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Digitalisierung für pädagogische Fachkräfte, Entwicklung von digitalen Einarbeitungsprozessen für neue Mitarbeiter*innen sowie die Erweiterung von Kommunikationsmöglichkeiten mit Eltern um digitale Anteile.

Das Projekt konnte seit August 2021 gut durchstarten. Durch die Förderung konnte insgesamt die digitale Ausstattung der Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen verbessert werden. Seit Januar 2022 schulen wir hierzu flächendeckend zur Nutzung und für den Einsatz von MS-Teams. Hierbei ist es uns wichtig, die Möglichkeiten der Mitarbeiter*innen zur Kommunikation miteinander und auch mit Familien zu erweitern. Somit stellen wir Arbeitswerkzeuge zur Verfügung, die den Arbeitsalltag erleichtern und bereichern.
Qualifizierungen der Mitarbeiter*innen u.a. zu den Themen „Gesprächssituationen im digitalen Raum“ und „Durchführung von Online-Seminaren“ standen bereits auf der Agenda und wurden begeistert aufgenommen.

St. Josef befindet sich auf einem klaren, sinnvollen und nachhaltigen Weg der Digitalisierung. Mit klaren Schritten werden hier Dinge auf den Weg gebracht, Unterstützungen bereitgestellt und Veränderungen auf kurzem Wege gegangen. Hierbei werden auch Themen wie Datenschutz, Zuständigkeiten über Hierarchien hinweg und technische Infrastruktur mitgedacht, gesichert und bearbeitet. Gezielt werden Mitarbeiter*innen der Basis beteiligt, wahr- und ernstgenommen. Dies sorgt innerhalb des Projektes für sehr viel Vertrauen, Neugierde, Offenheit fürs Thema und Beteiligung. Es ist klar zu erkennen, dass aus den bisherigen Erfahrungen der Corona-Pandemie gelernt wurde und bereits vor Beginn des Projektes ein Stück Weg in der Digitalisierung gegangen war. Diese Erfahrungen, und fast schon Routinen, wurden in der dritten und vierten Corona-Welle in den vergangenen Wochen und Monaten bei unserem Träger deutlich sichtbar. Teamsitzungen, Besprechungen, Gespräche und ganze Seminar-Tage wurden ruhig und gelassen in den digitalen Raum verlegt und durchgeführt. Trotz all der Strapazen und Einschränkungen in den verschiedenen Arbeitsfeldern standen hier die Vorteile und Erleichterungen durch die Digitalisierung im Vordergrund. Es ist zu erleben, dass dieser positive Blick auf das Thema überwiegt und sehr viel Dankbarkeit über die gegebenen Möglichkeiten und Identifikation mit dem Träger vorhanden sind. Das Projekt „Digitalisierung von Schlüsselprozessen“ kam hier, so zusagen, genau zum richtigen Zeitpunkt. Es hilft, den notwendigen konzeptionellen Rahmen zu schaffen, hilft Strukturen zu finden, Themen zu erkennen und sorgt für die notwendigen Gesprächsgrundlagen. Somit leistet es einen Beitrag zur Professionalisierung des Trägers und der nachhaltigen Verankerung des Themas Digitalisierung. Es gibt Antworten auf Fragen der Basis zum richtigen Zeitpunkt und ermöglicht notwendige Qualifizierungen in den Bereichen Technik, Webinare und Online-Gespräche.

Wir sind schon sehr gespannt auf den weiteren Projektverlauf und schauen positiv und innovativ auf die vor uns liegende Zeit.

 

Kinderhaus Herz Jesu

Der große Umzug - was lange währt wird endlich gut!

Im Sommer 2019 ist das Kinderhaus Herz Jesu aus den alten Räumlichkeiten in der Schurwaldstraße ausgezogen. Nach dem Einzug in unserem Interim in Heilig Geist, lebten wir uns schnell ein und schauten mit voller Begeisterung auf die Fortschritte der Baustelle. Geplant war es bis Sommer 2021 in Heilig Geist zu bleiben. Und dann, nach langen Verzögerungen ist es im Juni 2022 endlich so weit gewesen. Wir durften den Umzug planen und kurz darauf auch umsetzen! Wir arbeiteten Konzepte der jeweiligen Räume aus, planten die Zimmer und freuten uns, endlich zu starten. Der Umzug selbst verlief, neben ein paar Kleinigkeiten, reibungslos. Wir haben alle Räume gut bestückt und uns auf die Kinder gefreut.

Im Haus hat sich einiges geändert. Die Kinder spielen nun auf zwei Etagen. Im Untergeschoss befindet sich unsere Krippe. Dort können in zwei Gruppen bis zu 20 Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren spielen. Für die Kleinsten gibt es zwei großzügige Räume, die speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind. Auch ein Stück Garten ist ausschließlich für die Krippenkinder gestaltet worden. Dort findet man eine kleine Nestschaukel, einen Sandkasten und ein kleines Spielhäuschen. Dort werden sich die Kleinsten wohl fühlen. Im Erdgeschoss hat sich einiges geändert. Hier spielen maximal 40 Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

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Wir haben insgesamt sechs Funktionszimmer und den Gemeindesaal, die wir jeden Tag nutzen können. Neben einem Bistro gibt es in unserem Forscherzimmer viel zu entdecken was die Themen Schrift, Sprache, Mathematik, Forschen und Naturwissenschaften angeht. Anschließend daran können die Kinder in unserem Bauzimmer mit den verschiedensten Materialien große Gebäude oder Städte bauen. In unserem Rollenspielzimmer gibt es zahlreiche Verkleidungs- und Einkaufsmöglichkeiten mit ausreichend Platz zum Spielen. In unserem Atelier finden die Kinder viele Möglichkeiten zum Malen und zum Basteln. Außerdem haben wir noch einen Snoozle Raum, in dem wir den Kindern einen Rückzugsort bieten zum Bücheranschauen oder Ausruhen. Zusätzlich dürfen wir vormittags den Gemeindesaal zum Turnen nutzen. In unserem großen Außenbereich freuen die Kinder sich über eine Rutsche, einen Sandkasten, eine Wasserstelle und ein großes Kletterhaus.

Nach der langen Umzugswoche freuen wir Erzieherinnen und Erzieher uns, dass die Kinder nun endlich die Räume beleben. Alle Familien sind begeistert von der neuen Kita und freuen sich, dass ihre Kinder in so einem tollen neuen Haus spielen dürfen. Es braucht sicherlich noch ein bisschen Zeit, bis alle Abläufe eingespielt sind. Bisher fühlen sich im neuen Haus alle pudelwohl!

Katharina Gilles, Leiterin des Kinderhauses Herz Jesu

Bruder Klaus: Bericht aus der Kindergartengruppe Bärenhöhle

Seit Herbst 2019 bieten wir den zukünftigen Schulkindern ein Gartenführerscheinprojekt an. Damit die Kinder selbstständig und alleine in den Garten gehen können, werden die Gartenregeln mit den Kindern besprochen und thematisiert. Bevor die Kinder den Gartenführerschein erhalten, dürfen sie eine kleine Prüfung ablegen, in der sie die besprochenen Regeln verstanden und umgesetzt haben. Wir sind jedes Mal sehr stolz auf die Kinder, dass sie erfolgreich die Gartenführerscheinprüfung bestanden haben. Die Kinder haben uns gezeigt, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen.

Jedes Kind, jeder Mensch strebt nach Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Wenn die Erwachsenen dem Kind vertrauen und ihnen Zeit lassen, Dinge selbst zu tun und nur bei Bedarf zu helfen, wird das Gefühl des Selbstbewusstseins und der Selbstständigkeit immer stärker und deutlicher. Das Gartenführerscheinprojekt hat uns dies bestätigt und uns dazu bewogen, ein weiteres Projekt mit den Kindern zu starten.

Alle Kinder in der Bärenhöhle nehmen an dem Projekt „Ich kann das!“ teil. In diesem Projekt gewähren wir den Kindern Freiraum und lassen sie eigene Erfahrungen sammeln. In unserem Morgenkreis haben uns die Kinder erzählt, was sie schon alles selbstständig zuhause und im Kindergarten können. Das sind Äußerungen von unseren Kindern:

Jona, 5:     „Ich kann selber malen, basteln, aufräumen und die Flasche selber auffüllen.“
Omar, 3:     „Selber auf die Toilette gehen.“
Emilia, 3:     „Ich kann schon selber den Joghurt aus dem Kühlschrank holen.“
Stella, 6:     „Ich kann mich selber an- und ausziehen.“

Auf unserem Busy Board (Beschäftigungsbrett), das wir mit den Kindern gemeinsam gestaltet haben, dürfen sie neue Dinge ausprobieren und damit experimentieren. Des Weiteren möchten wir das Sozialverhalten fördern, Empathie und das Miteinander stärken. Damit wir zusammen spielen,lernen, singen und Spaß haben können, haben sich die Kinder gemeinsame Gruppenregeln überlegt. Dadurch lernen die Kinder mit anderen zu kooperieren, Streit zu schlichten, sich selber zu behaupten, sich auszudrücken und auf Wünsche und Gefühle der anderen Rücksicht zu nehmen.

„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht.
Tu es nicht für mich. Ich kann und will es alleine tun. Habe Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“
Maria Montessori

Ganz nach dem Zitat von Maria Montessori möchten wir die Kinder in ihrem Kindergartenalltag fördern und unterstützen.
Die Erzieherinnen der Bärenhöhle
im Kindergarten Bruder Klaus

Wir machen uns auf den Weg: Digitalisierung und digitale Medien in unserer Kita

Kinder von heute wachsen in einer Umgebung auf, in der digitale Medien allgegenwärtig sind: Smartfons, Tablets, Fernseher mit Internetzugang, Kindercomputer, Spielekonsolen … die Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen.

Pädagogische Arbeit orientiert sich immer auch an der Lebenswelt der Kinder, daher bezieht sie digitale Medien und den Umgang damit folgerichtig mit ein – damit Kinder lernen können, selbstbestimmt, kompetent, kreativ und sozial verantwortlich mit ihnen umzugehen.

Es geht dabei nicht darum, dass Kinder in der Kita auf dem Tablet Filme schauen oder Spiele spielen. Vielmehr sollen den Kindern die vielfältigen weiteren Möglichkeiten digitaler Medien eröffnet werden. Beispielsweise kann der tägliche Besuch im Garten durch das Mitnehmen eines Tablets und eines digitalen Mikroskops ergänzt werden, mit deren Hilfe die Kinder in die Welt der Käfer und Insekten eintauchen und diese erforschen können. Oder die Kinder lassen mit Hilfe einer geeigneten App ihre selbstgemalten Bilder in einer Bildergeschichte zum Leben erwachen. Selbstverständlich stets begleitet und unterstützt durch die pädagogischen Fachkräfte.

Seit 2016 nehmen wir am Bundesprogramm Sprach-Kitas teil. Dieses wurde vom BMFSJ ins Leben gerufen und durch den Bund auf verschiedenste Weise großzügig bezuschusst. Im Laufe dieses Programms wurde ein Schwerpunkt auf das Thema „Digitalisierung / digitale Medien“ gelegt, dessen Bedeutung und Wichtigkeit sich insbesondere in den vergangenen beiden Jahren deutlich gezeigt hat.

Im Zuge dessen haben wir uns als Kita nun auf den Weg gemacht, digitalen Medien in unserem pädagogischen Alltag Raum zu geben. Mit Hilfe der im Rahmen des Bundesprogramms gewährten Zuschüsse konnten wir uns im letzten Jahr diverse digitale Medien (u.a. Tablets, digitale Mikroskope, Diktiergeräte etc.) anschaffen. Gleichzeitig begannen wir, mit Unterstützung unserer zusätzlichen Fachkraftstelle und einer eintägigen Fortbildung, uns in das Thema einzuarbeiten und damit auseinanderzusetzen. Für das Jahr 2022 haben wir uns vorgenommen, unser neu gewonnenes Wissen in die Praxis umzusetzen.

Paulusstift

Das Kinder- und Familien- zentrum Arche Noah ist nun zertifizierte RIT-Einrichtung Ein Weg zur neuromotorischen  Schulreife der Kinder


Am 9. August 2021 war es soweit – nach über einem Jahr intensiver Schulung erhielt das Kinder- und Familienzentrum Arche Noah das Zertifikat zur Anwendung der „Original RIT-Reflexintegration“ des Institutes Sieber & Paasch aus München.

RIT® Reflexintegration ist eine Kombination aus Methoden, zusammengefasst in einem Bewegungsprogramm, das dazu dient, die neuromotorische Reife von Kindern zu überprüfen, den individuellen Entwicklungsstand des Kindes festzustellen und mit kleinschrittigen rhythmischen Bewegungsübungen das eventuell notwendige Nachreifen des zentralen Nervensystems zu initiieren.  

Bereits mit Beginn des Kindergartenjahres 2019 absolvierten die ersten Vorschüler täglich mit der zertifizierten Reflexintegrationstrainerin Karin Schierle ein monatlich wechselndes Bewegungsprogramm von 30 bis 45 Minuten, bestehend aus acht Modulen mit je drei bis sechs Übungen. Bereits nach kurzer Trainingszeit konnten bei den Vorschülern deutliche Fortschritte beobachtet werden, wie beispielsweise die sichtbare Verbesserung der Feinmotorik und Stifthaltung, des Gleichgewichts und der Koordination der Kinder. 
Damit nachfolgende Kinder ebenfalls von Erfolgen des „ReflexIntegrationsTrainings“ profitieren konnten, wurden die Erzieherinnen im Jahr 2020-21 umfassend geschult und durch RIT-Trainerin Karin Schierle über die gesamte Projektphase begleitet. Somit können zukünftig die Übungen regelmäßig im Kita-Alltag eigenständig angewendet werden und RIT ist nun zu einem festen Bestandteil im Tagesablauf der Vorschulkinder geworden. 

Ein herzlicher Dank geht an unsere Kooperationspartnerin und Ausbilderin Frau Karin Schierle, die uns immer sehr gut begleitete und jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. 

Kontaktdaten: Karin Schierle, 
Telefon: 01520-31 31 532, 
E-Mail: info@hilights-potenzialtraining.de

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