© Kinderhaus Herz Jesu

Kitas

KONTAKTE UNSERER KITAS

KINDER- UND FAMILIENZENTRUM ARCHE NOAH
Kommissarische Leitung: Silvana Kühnle · Parkstraße 18
Telefon 28 24 00 · arche.noah@kath-kita.de

KINDERGARTEN BRUDER KLAUS
Leitung: Tina Kiesel · Albert-Schäffle-Straße 10
Telefon 48 58 74 · kiga-bruder-klaus@gmx.de

KINDERHAUS HERZ JESU
Leitung: Katharina Gilles · Schurwaldstraße 5
Telefon 22931590 · herzjesu@kath-kita.de

KINDERHAUS ST. NIKOLAUS
Leitung: Anna Thumm · Landhausstr. 67c
Telefon 28 23 31 · st.nikolaus@kath-kita.de

PAULUSSTIFT
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Leitung: Heidi Nagler · Ottostr. 1 · www.skf-stuttgart.de
Telefon 268 89-0 · paulusstift.info@skf-drs.de

ST. JOSEF GGMBH · Geschäftsführer: Michael Leibinger
Haußmannstr. 160 · www.st-josefggmbh.de
Telefon 16 66 50 · info@st-josefggmbh.de


KINDERGARTENBEAUFTRAGTE PASTORAL
Mareike Gall
Telefon 98 69 28 32 · mareike.gall@drs.de

Digitalisierung von Schlüsselprozessen
in den Kitas der St. Josef gGmbH

Seit August 2021 nehmen wir mit den Kitas von St. Josef an einem Projekt teil, das sich zukunftsorientiert und innovativ dem Thema „Digitalisierung von Schlüsselprozessen“ widmet. Gefördert wird dieses aus Geldern des „Gute-KiTa-Gesetzes“ durch das Land Baden-Württemberg und läuft bis zum Ende 2022.

Das Projekt „Digitalisierung von Schlüsselprozessen“ bezieht sich auf unterschiedliche Ebenen rund um die Transformation von Prozessen in Kindertageseinrichtungen. Bestandteile sind: Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Digitalisierung für pädagogische Fachkräfte, Entwicklung von digitalen Einarbeitungsprozessen für neue Mitarbeiter*innen sowie die Erweiterung von Kommunikationsmöglichkeiten mit Eltern um digitale Anteile.

Das Projekt konnte seit August 2021 gut durchstarten. Durch die Förderung konnte insgesamt die digitale Ausstattung der Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen verbessert werden. Seit Januar 2022 schulen wir hierzu flächendeckend zur Nutzung und für den Einsatz von MS-Teams. Hierbei ist es uns wichtig, die Möglichkeiten der Mitarbeiter*innen zur Kommunikation miteinander und auch mit Familien zu erweitern. Somit stellen wir Arbeitswerkzeuge zur Verfügung, die den Arbeitsalltag erleichtern und bereichern.
Qualifizierungen der Mitarbeiter*innen u.a. zu den Themen „Gesprächssituationen im digitalen Raum“ und „Durchführung von Online-Seminaren“ standen bereits auf der Agenda und wurden begeistert aufgenommen.

St. Josef befindet sich auf einem klaren, sinnvollen und nachhaltigen Weg der Digitalisierung. Mit klaren Schritten werden hier Dinge auf den Weg gebracht, Unterstützungen bereitgestellt und Veränderungen auf kurzem Wege gegangen. Hierbei werden auch Themen wie Datenschutz, Zuständigkeiten über Hierarchien hinweg und technische Infrastruktur mitgedacht, gesichert und bearbeitet. Gezielt werden Mitarbeiter*innen der Basis beteiligt, wahr- und ernstgenommen. Dies sorgt innerhalb des Projektes für sehr viel Vertrauen, Neugierde, Offenheit fürs Thema und Beteiligung. Es ist klar zu erkennen, dass aus den bisherigen Erfahrungen der Corona-Pandemie gelernt wurde und bereits vor Beginn des Projektes ein Stück Weg in der Digitalisierung gegangen war. Diese Erfahrungen, und fast schon Routinen, wurden in der dritten und vierten Corona-Welle in den vergangenen Wochen und Monaten bei unserem Träger deutlich sichtbar. Teamsitzungen, Besprechungen, Gespräche und ganze Seminar-Tage wurden ruhig und gelassen in den digitalen Raum verlegt und durchgeführt. Trotz all der Strapazen und Einschränkungen in den verschiedenen Arbeitsfeldern standen hier die Vorteile und Erleichterungen durch die Digitalisierung im Vordergrund. Es ist zu erleben, dass dieser positive Blick auf das Thema überwiegt und sehr viel Dankbarkeit über die gegebenen Möglichkeiten und Identifikation mit dem Träger vorhanden sind. Das Projekt „Digitalisierung von Schlüsselprozessen“ kam hier, so zusagen, genau zum richtigen Zeitpunkt. Es hilft, den notwendigen konzeptionellen Rahmen zu schaffen, hilft Strukturen zu finden, Themen zu erkennen und sorgt für die notwendigen Gesprächsgrundlagen. Somit leistet es einen Beitrag zur Professionalisierung des Trägers und der nachhaltigen Verankerung des Themas Digitalisierung. Es gibt Antworten auf Fragen der Basis zum richtigen Zeitpunkt und ermöglicht notwendige Qualifizierungen in den Bereichen Technik, Webinare und Online-Gespräche.

Wir sind schon sehr gespannt auf den weiteren Projektverlauf und schauen positiv und innovativ auf die vor uns liegende Zeit.

 

Kinderhaus Herz Jesu

Der große Umzug - was lange währt wird endlich gut!

Im Sommer 2019 ist das Kinderhaus Herz Jesu aus den alten Räumlichkeiten in der Schurwaldstraße ausgezogen. Nach dem Einzug in unserem Interim in Heilig Geist, lebten wir uns schnell ein und schauten mit voller Begeisterung auf die Fortschritte der Baustelle. Geplant war es bis Sommer 2021 in Heilig Geist zu bleiben. Und dann, nach langen Verzögerungen ist es im Juni 2022 endlich so weit gewesen. Wir durften den Umzug planen und kurz darauf auch umsetzen! Wir arbeiteten Konzepte der jeweiligen Räume aus, planten die Zimmer und freuten uns, endlich zu starten. Der Umzug selbst verlief, neben ein paar Kleinigkeiten, reibungslos. Wir haben alle Räume gut bestückt und uns auf die Kinder gefreut.

Im Haus hat sich einiges geändert. Die Kinder spielen nun auf zwei Etagen. Im Untergeschoss befindet sich unsere Krippe. Dort können in zwei Gruppen bis zu 20 Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren spielen. Für die Kleinsten gibt es zwei großzügige Räume, die speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind. Auch ein Stück Garten ist ausschließlich für die Krippenkinder gestaltet worden. Dort findet man eine kleine Nestschaukel, einen Sandkasten und ein kleines Spielhäuschen. Dort werden sich die Kleinsten wohl fühlen. Im Erdgeschoss hat sich einiges geändert. Hier spielen maximal 40 Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

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Wir haben insgesamt sechs Funktionszimmer und den Gemeindesaal, die wir jeden Tag nutzen können. Neben einem Bistro gibt es in unserem Forscherzimmer viel zu entdecken was die Themen Schrift, Sprache, Mathematik, Forschen und Naturwissenschaften angeht. Anschließend daran können die Kinder in unserem Bauzimmer mit den verschiedensten Materialien große Gebäude oder Städte bauen. In unserem Rollenspielzimmer gibt es zahlreiche Verkleidungs- und Einkaufsmöglichkeiten mit ausreichend Platz zum Spielen. In unserem Atelier finden die Kinder viele Möglichkeiten zum Malen und zum Basteln. Außerdem haben wir noch einen Snoozle Raum, in dem wir den Kindern einen Rückzugsort bieten zum Bücheranschauen oder Ausruhen. Zusätzlich dürfen wir vormittags den Gemeindesaal zum Turnen nutzen. In unserem großen Außenbereich freuen die Kinder sich über eine Rutsche, einen Sandkasten, eine Wasserstelle und ein großes Kletterhaus.

Nach der langen Umzugswoche freuen wir Erzieherinnen und Erzieher uns, dass die Kinder nun endlich die Räume beleben. Alle Familien sind begeistert von der neuen Kita und freuen sich, dass ihre Kinder in so einem tollen neuen Haus spielen dürfen. Es braucht sicherlich noch ein bisschen Zeit, bis alle Abläufe eingespielt sind. Bisher fühlen sich im neuen Haus alle pudelwohl!

Katharina Gilles, Leiterin des Kinderhauses Herz Jesu

Bruder Klaus: Bericht aus der Kindergartengruppe Bärenhöhle

Seit Herbst 2019 bieten wir den zukünftigen Schulkindern ein Gartenführerscheinprojekt an. Damit die Kinder selbstständig und alleine in den Garten gehen können, werden die Gartenregeln mit den Kindern besprochen und thematisiert. Bevor die Kinder den Gartenführerschein erhalten, dürfen sie eine kleine Prüfung ablegen, in der sie die besprochenen Regeln verstanden und umgesetzt haben. Wir sind jedes Mal sehr stolz auf die Kinder, dass sie erfolgreich die Gartenführerscheinprüfung bestanden haben. Die Kinder haben uns gezeigt, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen.

Jedes Kind, jeder Mensch strebt nach Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Wenn die Erwachsenen dem Kind vertrauen und ihnen Zeit lassen, Dinge selbst zu tun und nur bei Bedarf zu helfen, wird das Gefühl des Selbstbewusstseins und der Selbstständigkeit immer stärker und deutlicher. Das Gartenführerscheinprojekt hat uns dies bestätigt und uns dazu bewogen, ein weiteres Projekt mit den Kindern zu starten.

Alle Kinder in der Bärenhöhle nehmen an dem Projekt „Ich kann das!“ teil. In diesem Projekt gewähren wir den Kindern Freiraum und lassen sie eigene Erfahrungen sammeln. In unserem Morgenkreis haben uns die Kinder erzählt, was sie schon alles selbstständig zuhause und im Kindergarten können. Das sind Äußerungen von unseren Kindern:

Jona, 5:     „Ich kann selber malen, basteln, aufräumen und die Flasche selber auffüllen.“
Omar, 3:     „Selber auf die Toilette gehen.“
Emilia, 3:     „Ich kann schon selber den Joghurt aus dem Kühlschrank holen.“
Stella, 6:     „Ich kann mich selber an- und ausziehen.“

Auf unserem Busy Board (Beschäftigungsbrett), das wir mit den Kindern gemeinsam gestaltet haben, dürfen sie neue Dinge ausprobieren und damit experimentieren. Des Weiteren möchten wir das Sozialverhalten fördern, Empathie und das Miteinander stärken. Damit wir zusammen spielen,lernen, singen und Spaß haben können, haben sich die Kinder gemeinsame Gruppenregeln überlegt. Dadurch lernen die Kinder mit anderen zu kooperieren, Streit zu schlichten, sich selber zu behaupten, sich auszudrücken und auf Wünsche und Gefühle der anderen Rücksicht zu nehmen.

„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht.
Tu es nicht für mich. Ich kann und will es alleine tun. Habe Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“
Maria Montessori

Ganz nach dem Zitat von Maria Montessori möchten wir die Kinder in ihrem Kindergartenalltag fördern und unterstützen.
Die Erzieherinnen der Bärenhöhle
im Kindergarten Bruder Klaus

Wir machen uns auf den Weg: Digitalisierung und digitale Medien in unserer Kita

Kinder von heute wachsen in einer Umgebung auf, in der digitale Medien allgegenwärtig sind: Smartfons, Tablets, Fernseher mit Internetzugang, Kindercomputer, Spielekonsolen … die Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen.

Pädagogische Arbeit orientiert sich immer auch an der Lebenswelt der Kinder, daher bezieht sie digitale Medien und den Umgang damit folgerichtig mit ein – damit Kinder lernen können, selbstbestimmt, kompetent, kreativ und sozial verantwortlich mit ihnen umzugehen.

Es geht dabei nicht darum, dass Kinder in der Kita auf dem Tablet Filme schauen oder Spiele spielen. Vielmehr sollen den Kindern die vielfältigen weiteren Möglichkeiten digitaler Medien eröffnet werden. Beispielsweise kann der tägliche Besuch im Garten durch das Mitnehmen eines Tablets und eines digitalen Mikroskops ergänzt werden, mit deren Hilfe die Kinder in die Welt der Käfer und Insekten eintauchen und diese erforschen können. Oder die Kinder lassen mit Hilfe einer geeigneten App ihre selbstgemalten Bilder in einer Bildergeschichte zum Leben erwachen. Selbstverständlich stets begleitet und unterstützt durch die pädagogischen Fachkräfte.

Seit 2016 nehmen wir am Bundesprogramm Sprach-Kitas teil. Dieses wurde vom BMFSJ ins Leben gerufen und durch den Bund auf verschiedenste Weise großzügig bezuschusst. Im Laufe dieses Programms wurde ein Schwerpunkt auf das Thema „Digitalisierung / digitale Medien“ gelegt, dessen Bedeutung und Wichtigkeit sich insbesondere in den vergangenen beiden Jahren deutlich gezeigt hat.

Im Zuge dessen haben wir uns als Kita nun auf den Weg gemacht, digitalen Medien in unserem pädagogischen Alltag Raum zu geben. Mit Hilfe der im Rahmen des Bundesprogramms gewährten Zuschüsse konnten wir uns im letzten Jahr diverse digitale Medien (u.a. Tablets, digitale Mikroskope, Diktiergeräte etc.) anschaffen. Gleichzeitig begannen wir, mit Unterstützung unserer zusätzlichen Fachkraftstelle und einer eintägigen Fortbildung, uns in das Thema einzuarbeiten und damit auseinanderzusetzen. Für das Jahr 2022 haben wir uns vorgenommen, unser neu gewonnenes Wissen in die Praxis umzusetzen.

Paulusstift

Das Kinder- und Familien- zentrum Arche Noah ist nun zertifizierte RIT-Einrichtung Ein Weg zur neuromotorischen  Schulreife der Kinder


Am 9. August 2021 war es soweit – nach über einem Jahr intensiver Schulung erhielt das Kinder- und Familienzentrum Arche Noah das Zertifikat zur Anwendung der „Original RIT-Reflexintegration“ des Institutes Sieber & Paasch aus München.

RIT® Reflexintegration ist eine Kombination aus Methoden, zusammengefasst in einem Bewegungsprogramm, das dazu dient, die neuromotorische Reife von Kindern zu überprüfen, den individuellen Entwicklungsstand des Kindes festzustellen und mit kleinschrittigen rhythmischen Bewegungsübungen das eventuell notwendige Nachreifen des zentralen Nervensystems zu initiieren.  

Bereits mit Beginn des Kindergartenjahres 2019 absolvierten die ersten Vorschüler täglich mit der zertifizierten Reflexintegrationstrainerin Karin Schierle ein monatlich wechselndes Bewegungsprogramm von 30 bis 45 Minuten, bestehend aus acht Modulen mit je drei bis sechs Übungen. Bereits nach kurzer Trainingszeit konnten bei den Vorschülern deutliche Fortschritte beobachtet werden, wie beispielsweise die sichtbare Verbesserung der Feinmotorik und Stifthaltung, des Gleichgewichts und der Koordination der Kinder. 
Damit nachfolgende Kinder ebenfalls von Erfolgen des „ReflexIntegrationsTrainings“ profitieren konnten, wurden die Erzieherinnen im Jahr 2020-21 umfassend geschult und durch RIT-Trainerin Karin Schierle über die gesamte Projektphase begleitet. Somit können zukünftig die Übungen regelmäßig im Kita-Alltag eigenständig angewendet werden und RIT ist nun zu einem festen Bestandteil im Tagesablauf der Vorschulkinder geworden. 

Ein herzlicher Dank geht an unsere Kooperationspartnerin und Ausbilderin Frau Karin Schierle, die uns immer sehr gut begleitete und jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. 

Kontaktdaten: Karin Schierle, 
Telefon: 01520-31 31 532, 
E-Mail: info@hilights-potenzialtraining.de

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