Ökumene

Mit Jesus hoch hinauf.

Ökumenische Nachtwanderung für Männer am Gründonnerstag 2. April 2026 in Stuttgart-Ost

Am 2. April zogen 14 Männer zu einer besonderen Nachtwanderung durch den Stuttgarter Osten los — Motto: „Wege in die Nacht“. Auf gut sieben Kilometern und 140 Höhenmetern folgten sie in der Dunkelheit den Stationen der Leidensgeschichte Jesu. Start und Ziel war die Heilig‑Geist‑Kirche; die Wege führten über Höhen und Tiefen des Stuttgarter Ostens, immer wieder mit grandiosen Blicken in den Talkessel, unter klarem Sternenhimmel und bei hellem Vollmond.

An markanten Stellen wie dem Bibelgarten der Lukaskirche, auf der Uhlandshöhe, vor der Bosch‑Villa sowie an den Kirchen Bruder Klaus und Herz‑Jesu wurde kurz innegehalten. Bei kleinen Andachten las man im Schein der Taschenlampen die zentralen Passagen aus der Passion: Gethsemane, Judas’ Verrat, Verhaftung, Verhör, Verurteilung und Petrus am Feuer. Die Impulse der Referenten führten zu einfachen, direkten Fragen: Verurteilen wir zu schnell? Drehen wir weg, wenn’s schwierig wird? Verraten wir manchmal eigene Werte oder lassen gar Freunde im Stich?

Bei der Kirche Bruder Klaus gab es eine längere Rast, Gespräche und geistliche Stärkung. Pfarrer Humm und die Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Tanja Geisler, berichteten außerdem von einer aktuellen Gemeindefrage: Soll die Kirche einen neuen Namen bekommen, angelehnt an Bruder Klaus von der Flüe und seine Frau Dorothee Wyss? 

Zwischen den Impulsen bot die nächtliche Strecke Raum für Austausch, Stille und persönliche Besinnung. Dann führte der Weg zurück in den Talkessel zur Heilig‑Geist‑Kirche, wo Pastoralreferentin Mechtild Carlé die Männer mit einem Abendgebet auf den Nachhausweg entließ. 

Hans-Joachim Haller

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