Klimaschutzprojekte


Klimaschutzprojekte 
des Katholischen Stadtdekanat Stuttgart

1.    Sanierung der Innenbeleuchtung, Austausch von Elektrogeräten, Ersatz ineffizienter Warmwasserbereiter, Austausch der Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen in der Kindertagesstätte Herz Jesu und Wilde Wanne    
    Laufzeit des Projektes: 01.07.2019 – 30.06.2022
Beteiligte Partner:
•    Katholische Gesamtkirchengemeinde Stuttgart Ost
•    Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu, vertreten durch das Katholische Stadtdekanat Stuttgart, Abteilung Bauen und Liegenschaften
•    Architekt:                 Schwarz.Jacobi Arch.BDA, Stuttgart
•    Fachplanung HLS:       Paul+Gampe+Partner GmbH, Esslingen
•    Fachplanung Elektro     Peter Schnell Ingenieurbüro für Elektrotechnik                 GmbH & Co.KG, Stuttgart
•    Bauphysik:             W&W Ingenieurgesellschaft für Bauphysik GbR,                 Leutenbach

Förderkennzeichen: 03K10789


2.    Sanierung der Raumlufttechnischen Anlage in der Kindertagesstätte und im Gemeindehaus Herz Jesu
    Laufzeit des Projektes: 01.07.2019 – 31.10.2021
Beteiligte Partner:
•    Katholische Gesamtkirchengemeinde Stuttgart Ost
•    Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu, vertreten durch das Katholische Stadtdekanat Stuttgart, Abteilung Bauen und Liegenschaften
•    Architekt:                 Schwarz.Jacobi Arch.BDA, Stuttgart
•    Fachplanung HLS:       Paul+Gampe+Partner GmbH, Esslingen
•    Fachplanung Elektro     Peter Schnell Ingenieurbüro für Elektrotechnik                 GmbH & Co.KG, Stuttgart
•    Bauphysik:             W&W Ingenieurgesellschaft für Bauphysik GbR,                 Leutenbach
Förderkennzeichen: 03K10790


Ziel und Inhalt der Vorhaben
Das Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu wurde 1976 als zweigeschossiges Gebäude errichtet. Im Erdgeschoss befinden sich der Mehrzwecksaal mit Nebenräumen, Foyer, Bibliothek, Küche und Gruppenräume der Kindertagesstätte und der Gemeinde. Im UG sind Gruppenräume, Mitarbeiterräume, WC-, und Lagerräume, der Kindertagesstätte und der Gemeinde,  eine Kegelbahn, sowie die Technikzentrale untergebracht.
An den haustechnischen Anlagen wie Heizung, Lüftung, Warmwasserversorgung, Steuer -und Regeltechnik, inzwischen teilweise über 40 -50 Jahre alt, wurden zahlreiche Mängel festgestellt. Die Anlagen entsprachen nicht mehr dem Stand der Technik und den aktuellen Vorschriften. Aufgrund fehlender Ersatzteile waren Instandsetzungsmaßnahmen nicht mehr möglich.
Auf Grundlage einer Untersuchung der Bestandsanlagen auf deren Energieeffizienz durch das Ingenieurbüro W&W und Schnell fiel die Entscheidung,  die wirtschaftlich sinnvollste und energetisch wirksamste Lösung zu realisieren: 
1.    Sanierung der Innenbeleuchtung – Austausch der Beleuchtung mit Regelung der Dauer und Präsenz in den gesamten Räumen
2.    Austausch von Elektrogeräten
3.    Umstellung der Warmwasserbereitung auf dezentrale Elektro-Durch-lauferhitzer, mit dem Ziel, die Bereitschaftsverluste zu reduzieren und der Einhaltung der aktuellen hygienischen Standards der Warmwasserbereitung
4.    Austausch der Heizungs-und Warmwasserzirkulationspumpen, sowie der Steuerung der bestehenden Heizanlage 
5.    Einbau einer neuen Lüftungsanlage mit einer Zeitsteuerung und Wärmerückgewinnung, durch die erhebliche Energieeinsparungen erreicht werden. Auch die Betriebs-und Wartungskosten können Wärmerückgewinnung erreicht werden.
6.    Sanierung der schadstoffbelasteten Brandschutzklappen und Verbesserung der Außenluftansaugung
7.    Erneuerung der Schalt- Regelanlage mit Anpassung an die Neuanlagen. Erneuerung  bzw. Nachrüstung von Einzelraumregelungen für die Räume mit und ohne Fußbodenheizung. 

Im Rahmen des Klimaschutzprojektes wurden die aufgezählten Maßnahmen gefördert. Hervorzuheben sind die Erneuerung der Raumlufttechnischen Anlagen und die Erneuerung der Regel- und Steuertechnik. Durch diese Maßnahmen konnte der Stromverbrauch der Lüftungsanlage um 68% gesenkt werden. Mit dem geförderten Austausch der Innenbeleuchtung kann eine Stromeinsparung von durchschnittlich über 80% erreicht werden. 
Ähnliche Werte ergeben sich durch die Maßnahmen Austausch der Heizungs-und Warmwasserzirkulationspumpen und die dezentrale Warmwasserbereitung. 

Analog zu den Zielen zum Klimaschutz des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart Nachhaltigkeitsleitlinien erarbeitet, die die Grundlage für nachhaltiges Handeln im Umgang mit dem Gebäudebestand bilden. Eine effiziente Energieverwendung gehört auch hier zu den maßgeblichen Zielen der Leitlinie.  
Zitat:
Die Nachhaltigkeitsleitlinien der Diözese Rottenburg Stuttgart
Umgang mit Energie – Energiemanagement – Umweltmanagement
„Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ist sich ihrer Verantwortung für eine zukunftsfähige und schöpfungsfreundliche Energieverwendung und -versorgung bewusst. Der voranschreitende Klimawandel stellt gerade die Kirche vor eine besondere Herausforderung, dass im eigenen Bereich Mögliche zur Bewahrung der Schöpfung zu tun.“

Juli 2020, Karin Schmid


Oktober 2021, Karin Schmid
 

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