Impuls

Getragen und gehalten

„Soweit Gottes Arm reicht, ist der Mensch nie ganz fremd und verlassen. Und Gottes Arm reicht weiter, als Menschen denken können.“ Adolph Kolping

Für mich gibt es einen Ort, an dem ich immer wieder neu die Erfahrung mache, dass diese Welt in ihrer unendlichen Weite von Gottes Hand gehalten ist. Seit mehr als 30 Jahren besuche ich jedes Jahr ein kleines ungarisch-deutsches Dorf. Nachts allein auf der Terrasse im Liegestuhl sitzend wandert mein Blick zu diesem unbegreiflich schönen Sternenhimmel. Das Zirpen der Grillen wird manchmal durch das Bellen eines Hundes übertönt. So sitze ich dort Stunde um Stunde bis mir die Augen zufallen und ich mich irgendwann in den frühen Morgenstunden mit einem letzten Blick in den Himmel in mein Zimmer zurückziehe.
In solchen Nächten bekomme ich eine Ahnung davon, dass Gott diese Welt umarmt, dass sie gut geschaffen ist. Ich spüre, dass Gott mich und alle Menschen hält.
Unabhängig davon, ob wir Gott als Schöpfer des Universums glauben: Gott behütet diese Welt und er traut uns zu, die Schöpfung zu bewahren und unseren Planeten Erde bewohnbar zu halten.
Geborgen in dir, mein guter Gott, ruhe ich aus und wache zufrieden auf, ich weiß, geborgen zu sein in deiner Schöpfung ist mein Zuhause.

Welchen Ort hast du, an dem Himmel und Erde mit dir eins werden? Male ein Bild von diesem Ort und tausche dich mit anderen darüber aus.

Text: Walter Humm
Bild: Bild: Christian Schmitt, in: Pfarrbriefservice.de

Sie lesen einen Impuls aus dem Kartenset „Kolping inspiriert“, das vom Kolpingwerk Rottenburg-Stuttgart unter der Verantwortung unserem Pfarrvikar Walter Humm entstanden ist.

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