Komm und erlebe!

Erneuerungsbewegung aus der Bruder Klaus Gemeinde

Mit diesem Titel „Komm und erlebe!“ wird für mich, Walter Humm, eine Erneuerungsbewegung aus der Bruder Klaus-Gemeinde heraus beschrieben mit dem Ziel, lebendige und zeitgemäße Gottesdienste zu feiern. Ein kleines inneres Team um Brigitte Brockmeyer, Gerold Ostertag und Walter Humm, immer unterstützt von Gudrun Kohlruss mit der Schola.

Getragen von den verschiedenen Charismen und Gaben der Mitchristen aus der Gemeinde Bruder Klaus gestalten wir immer wieder ganze Gottesdienste oder einzelne Teile in einem Gottesdienst.Wir feiern Gottesdienste, um bei den Mitfeierenden Herz, Gefühl und Verstand anzusprechen. Dabei ist uns wichtig, in Dialog zu treten sowohl mit der Architektur der Kirche als auch mit der künstlerischen Ausgestaltung.

Der Titel ist ein abgewandeltes Zitat von Jesus bei der Berufung der ersten Jünger, wie sie uns durch den Evangelisten Johannes geschildert wird. Jesus ging an Johannes dem Täufer vorbei, da sagte Johannes zu zwei seiner Jünger, die bei ihm waren: „Seht, das Lamm Gottes!“
Die beiden Jünger folgten Jesus, und als Jesus das bemerkte, fragte er sie: „Was sucht ihr?“ Sie antworteten: „Meister, wo wohnst du?“  Jesus antwortete: „Kommt und seht!“. (vgl. Johannes 1,35-40)

Sehen umfasst in der hebräischen Sprache viel mehr als nur die Augen offen zu halten. Sehen bedeutet hier erkennen, wahrnehmen, begreifen und verstehen. Diese drei Worte „kommt und seht“ sind eine Einladung, ganzheitlich zu erleben, wie das Lamm Gottes lebt und wohnt. Jesus macht die Herzenstüre auf und lässt sie teilhaben an seinem Leben. Heute würden wir sagen: „Jesus fertigt die Menschen nicht an der Haustüre ab!“

So geht auch das Vorbereitungsteam mit der je eigenen Geschichte an die Themen heran, die in den Gottesdiensten umgesetzt werden sollen. Wir geben den Mitfeiernden Anteil an unseren Fragen, Zweifeln und Glaubensgewissheiten. Wir ringen miteinander um die froh machende Botschaft und wie sie inszeniert werden kann, um Gottes Heilshandeln erlebbar zu machen. Jede Liturgie ist zuallererst Heilshandeln Gottes an uns Menschen. Als Zweites ist sie dann das Lob-, Dank- und Fürbittgebet der versammelten Gläubigen.

Am Patrozinium setzen wir uns mit der Geschichte von Bruder Klaus und seiner Frau Dorothea auseinander. Mit fokussiertem Blick auf die sichtbare Plastik suchen wir Aspekte und Facetten, die dieses christliche Ehepaar für uns und die Bruder Klaus-Gemeinde heute bereithält. Für die Vorbereitung dieses Gottesdienstes zum Patrozinium benötigen wir die aktive Mithilfe der versammelten Gläubigen beim Gottesdienst am 29. August um 9.30 Uhr. An diesem Sonntag starten wir dann auch mit dem geplanten monatlichen Gottesdienstkaffee in der Kirche.

Worte allein können nicht so viel ausdrücken wie manche Bilder. Deswegen freuen wir uns, dass in dieser Ausgabe des Blickpunktes verschiedene Bilder von „Komm und erlebe!“ abgedruckt werden. Um diese besonderen Gottesdienste im Bild festhalten zu können, suchen wir ein Gemeindemitglied mit der Begabung zum Fotografieren. Wer jemand kennt oder sich dies selbst zutraut, einfach bei Walter Humm oder Brigitte Brockmeyer, der Gewählten Vorsitzenden von Bruder Klaus, melden.

Brigitte Brockmeyer, Gerold Ostertag, Walter Humm

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